Hilfe bei Allergien

 

allergy-1738191_640Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Allergien stetig zunehmen. Doch woran das liegt, weiß bisher niemand so genau. Mögliche Gründe können eine übertrieben angewandte Hygiene, immer stärker zunehmende Umweltverschmutzung und auch ungesunde Ernährung sein.

Wenn es bei Ihnen derzeit kribbelt, dann wird es sich nicht unbedingt um aufkommende Frühlingsgefühle handeln. Vermutlich sind es eher die ersten Vorboten einer Allergie gegen Pollen. Die Symptome sind vielfältig und mitunter ganz schön lästig:

  • Husten, Schnupfen und Niesen
  • Augentränen
  • Jucken an der bestimmten Hautarealen
  • Atemprobleme
  • Unwohlsein

Experten gehen derzeit davon aus, dass der Klimawandel zu einer längeren Leidenszeit für die betroffenen Patienten führt. Grund hierfür ist eine längere und stärkere Blühphase.

Wie entsteht eine Allergie?

In Deutschland leiden laut Experten etwa 25 Millionen Menschen an Allergien. Meist entwickeln diese sich bis die Betroffenen zwanzig Jahre alt sind. Im Grunde genommen ist eine Allergie eine Körperreaktion auf eine an und für sich harmlose Substanz. Dabei kann es sich beispielsweise um Tierhaare, Pollen oder auch Hausstaub handeln. Kommt es zur allergischen Reaktion, so schüttet der Körper größere Mengen Histamin aus. In Folge dessen schwellen Schleimhäute an und beginnen zu jucken. Es kann außerdem zu einer Quaddel- oder Bläschenbildung kommen. Durch die Erweiterung der Blutgefäße kommt es zu Rötungen. Die Bronchien verengen sich und je nach Schwere der Allergie kann es zum Asthmaanfall kommen.

Warum leiden immer mehr Menschen unter einer Allergie?

Die Kinder von Allergikern haben leider ein viel höheres Risiko, ebenfalls an einer Allergie zu leiden. Außerdem können Risiken wie beispielsweise der Rauch von Zigaretten oder Luftverschmutzung das Risiko noch erhöhen. Forscher vermuten darüber hinaus, dass der gehobene Hygienestandard und weniger Infekte in der Kindheit generell eine Allergie begünstigen. Grund hierfür ist, dass in diesen Fällen das Immunsystem weniger herausgefordert wurde. Günstig kann eine Frau das Allergierisiko fürs ungeborene Kind beeinflussen, wenn sie sich das Rauchen abgewöhnt und das Kind nach der Geburt stillt.

Wie lässt sich eine Allergie behandeln?

In jedem Fall sollten Sie versuchen, den Stoff gegen den Sie allergisch reagieren, zu meiden. Dies ist natürlich leichter gesagt, als getan denn: Sie können zwar Tierhaare meiden, aber bei Hausstaub fällt dies schon deutlich schwieriger. Ein guter Tipp ist es in jedem Fall, die Böden Ihrer Wohnung häufig feucht durchzuwischen. Verwenden Sie für Ihre Matratze einen milbendichten Spezialbezug und verbannen Sie alle offensichtlichen Staubfänger (Gardinen, Teppiche und sämtliche Textilien). Waschen Sie Ihre Bettwäsche generell bei hohen Temperaturen. Auch wenn Sie diese Vorkehrungsmaßnahmen beherzigen, werden Sie hin und wieder mit Allergenen in Kontakt kommen. Merken Sie, dass eine allergische Reaktion im Anmarsch ist, so greifen Sie zu Augentropfen und Nasensprays, um die Beschwerden rasch zu lindern.

Besserung

Viele Medikamente enthalten Cortison, um schnelle Besserungsergebnisse zu erzielen. Wenn diese Medikamente nicht helfen, lassen Sie sich am besten sogenannte Antihistaminika verschreiben. Nach der Einnahme verteilt sich der Wirkstoff über den Blutkreislauf in alle Bereiche des Körpers. Eine schnelle Linderung ist meist garantiert.

 

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