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Heuschnupfen-Tipps
Verhaltenstipps können nützlich sein, auch wenn sie meistens mit einer
Verhaltensänderung einhergehen, und dies, wie man weiß, schwierig ist. Dennoch möchte ich sie Ihnen nicht vorenthalten. Ich habe die besten Erfahrungen mit dem
allabendlichen Haarewaschen und dem Geschlossenhalten der Fenster während der Heuschnupfenzeit gemacht.
- waschen Sie sich vor dem zu Bett gehen die Haare
- wechseln Sie möglichst oft die Bettwäsche
- geben Sie im Freien getragene Kleidung gleich in die Wäsche
- wischen Sie Küche und Tische häufig mit einem feuchten Tuch ab
- bitten Sie jemanden, möglichst häufig Staub zu saugen
- vermeiden Sie Sport im Freien
- tragen Sie immer eine Sonnenbrille
- fahren Sie während der Heuschnupfen-Hochsaison in den Urlaub
- stressen Sie sich nicht, Stress kann die Symptome verschärfen
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Unser Immunsystem besser trainieren
Es fehlt die natürliche Impfung durch Schmutz - lasst die Kinder Erde essen. Unsere Nahrungsmittel sind degeneriert - wir
brauchen mehr Zufuhr von immunstärkenden Lebensmitteln. Gegen die dramatische Ausbreitung der Allergien muss gezielt vorgegangen werden
"Der Ruf nach dem Gesetzgeber ist nicht genug. Das menschliche Immunsystem muss gezielt für die Anforderungen unseres
modernen Lebensstils fit gemacht werden. Wir müssen es machen wie die ägyptischen Heiler des Altertums, die ihren
Herrschern im extremen Nilklima konsequent das immunstärkende Mittel Habba el Baraka (segensreicher Samen) verabreicht
haben, um sie bei ihrem aufwendigen Lebensstil vor Allergien zu schützen. Wenn wir nicht ähnliche Maßnahmen treffen, wird bald jeder zweite Deutsche ein Allergiker sein."
Dies teilte der Arbeitskreis Immunologie in Berlin mit. Er reagierte damit auf ein Gutachten des Sachverständigenrates für
Umweltfragen, der mangelnde Deklarationen bei Inhaltsstoffen von Lebensmitteln kritisiert hatte. "Allergieauslösende Substanzen
sind in einer derartigen Fülle in unserer Umwelt vorhanden, dass es in der Praxis unmöglich wäre, sie immer und überall
anzugeben", heißt es in der Mitteilung des AI. Allein für eine Semmel oder ein Brötchen bräuchte man einen Beipackzettel von
einer halben DIN-A-4-Seite, um alle enthaltenen Substanzen aufzulisten. Es kann außerdem im Prinzip jeder Stoff in der Nahrung,
in der Luft oder im Wasser für eine Allergie der Auslöser sein. Das Beispiel der Kinder in den neuen Bundesländern zeige das
Problem überdeutlich: Innerhalb von zehn Jahren seien die Zahlen für allergisches Kinderasthma auf Westniveau gestiegen,
während sie vor der Wende um bis zu 50 Prozent niedriger gewesen seien. Die Ursache für den dramatischen Anstieg der
Erkrankungen sieht der AI in der Veränderung der gesamten Lebensweise. "Die Kinder in Leipzig ernähren sich heute genau so
und wachsen genau so auf wie die in Dortmund und entsprechend haben sich die Asthmaerkrankungen entwickelt", erklärt der
Arbeitskreis. Prof. Dr. Dr. Holger Kiesewetter von der Berliner Charité sagte: "Es ist unmöglich, den alten Lebensstil der
ehemaligen DDR wieder herzustellen. Also muss das Immunsystem der Kinder für die neuen Anforderungen fit gemacht werden.
So, wie wir für Bewegungsarmut das Joggen erfunden haben, müssen wir auch für das Immunsystem ein Fitnessprogramm anwenden."
Dazu gehört die Zubereitung der Ernährung mit frischen Kräutern, naturbelassenem Olivenöl, eine Nahrungsergänzung durch
hochwertiges Schwarzkümmelöl, viel frisches Obst und Gemüse, zusätzliches Vitamin C (Ascorbinsäure), wenig Zucker, viel Tee
und Wasser, sowie die Vermeidung übertriebener Hygiene im Kleinkindalter. Die Kinder sollten nicht wie junge Models
herausgeputzt werden, sondern öfter im Dreck spielen und dadurch sogar Erde essen, außerdem von Anfang an mit möglichst
vielen Gleichaltrigen zusammen aufwachsen. Kinderkrankheiten seien das beste Training für die Körperabwehr.
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