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August 2009 Das Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia), ein dem Beifuß ähnliches Kräutergewächs verbreitet sich weiter stark in Europa. Nachdem sich in Südeuropa bereits große Mengen des unscheinbaren Krautes mit seinen sehr allergenen Pollen verbreiten, tauchen auch in Deutschland immer neue Funde auf. So berichten verschiedene Zeitungen im ganzen Bundesgebiet in diesem Jahr über Ambrosia, das von Ende Juli bis in den Oktober hinein blüht.mehr
April 2009 Drei-Jahres-Zyklus wieder bestätigt. Alle drei Jahre blüht die Birke in Mitteleuropa besonders stark und entlässt ihre aggressiven Pollen in die Frühlingsluft. Kommt schönes sonniges und trockenes Wetter hinzu, haben Pollenallergiker sehr starke Probleme, die bis zu Asthmaanfällen reichen können. So ist auch in diesem Jahr wieder zur Vorsicht geraten, wenn das schöne Wetter über die Osterfeiertage ins Grüne lockt. Besonders sollten Nichtallergiker auf ihre allergischen Mitmenschen (v.a. Kinder) Rücksicht nehmen, da es ihnen oftmals schwer fällt, die belastende Pollensituation nachzuvollziehen. Trotz des schönen Wetters kann es für Birkenallergiker sinnvoll sein, sich v.a. im Hause aufzuhalten. Therapeutisch kann eine Kombination aus Nasenspray, Augentropfen und Tabletten notwendig sein.
Juli 2008 Zweite Gräsertablette am Markt. Nachdem 2006 bereits das Allergen-Medikament Grazax eingeführt
wurde, kommt jetzt eine zweite Immunisierungstherapie gegen Gräserpollen mit dem namen Oralair auf den deutschen Markt. Die Meinungen über Sinn und Wirksamkeit dieser Alternative zur subkutanen oder sublingualen
Therapie gehen auseinander. Bei Interesse fragen Sie Ihren Allergologen nach seiner Meinung.
Juli 2008 Schwaches Allergiefrühjahr 2008: nach starkem Pollenflug zu Beginn des Jahres weisen Ärzte und
Apotheker auf ein schwaches Allergiefrühjahr hin. Patienten berichteten lediglich über schwache Symptomatiken während der Blüte von Birke, Eiche und Gräsern. Die Umsätze an Antiallergika gingen von Januar bis Juni
gegenüber dem Vorjahr um mehr als 10% zurück.
Februar 2008 Durch den warmen Jahresstart 2008 blühen die Bäume in vielen Regionen Deutschlands sehr früh.
In Freiburg beginnt die Erlenblüte bereits Anfang Februar und die Weide Mitte Februar. Mit der Birkenblüte kann schon Mitte/Ende März gerechnet werden, wenn es weiterhin so trocken und warm ist. Für betroffene
Allergiker bedeutet dies, die Therapie (z.B. mit Kortison-Nasensprays - rezeptpflichtig) möglichst früh zu beginnen, um so die optimale Wirksamkeit zu gewährleisten.
Juli 2007 Nur ca. 2% aller Patienten, die eine anaphylaktische Reaktion auf Insektenstiche oder
Nahrungsmittel hatten, werden richtig über nachfolgendes Verhalten und den Umgang mit allergischen Reaktionen aufgeklärt. Dies stellt die Kommission zur Prävention tödlicher allergischer Reaktionen fest und
fordert Aufklärung. Mehr... (PDF-Datei)
Mai 2007 Die ersten vier Monate 2007 und die damit verbundenen Baumblütenallergien gehörten zu den
stärksten seit vielen Jahren. Der Umsatz von Antiallerikaprodukten nahm gegenüber dem Vorjahr bis zu 46% zu. Das stärkste Wachstum verzeichneten Augentropfen, gefolgt von Nasensprays und Antihistamintabletten. Grund
ist der sehr warme Jahresbeginn und der trockenste und wärmste April seit langen Zeiten.
Januar 2007 Nach den ungewöhnlich hohen Temperaturen im Januar erwarten Experten eine früh startende
Blüteperiode und Allergiesaison. Die Hasel blühte in manchen Landesteilen bereits im Dezember 2006, die Birkenblüte wird Ende März erwartet und die Gräser ab Mitte Mai. Allergiker sollten entsprechende vorsorgende
Massnahmen ergreifen.
August 2006 Zunahme von Kinderallergien: Eine weltweit durchgeführte Studie ergab, dass Allergien bei
Kindern weiterhin stark zunehmen. So haben in Deutschland bereits 13 Prozent aller sechs- bis achtzehnjährigen allergisches Asthma. Bei entsprechenden Symptomen sollte frühzeitig ein Facharzt aufgesucht und ev. eine
Therapie begonnen werden.
Juni 2006 Das aus Amerika stammende Traubenkraut (ragweed) macht sich auch in Europa heimisch und
verbreitet sich mit zunehmender Geschwindigkeit. Ragweedpollen gehören zu den stärksten Allergenen mit klinischer Relevanz. Millionen Amerikaner leiden unter den starken allergischen Symptomen, die auch allergisches
Asthma auslösen. Noch gibt es keine gesicherten Erkenntnisse über Traubenkrautallergien in Deutschland. Die Blütezeit des an Beifuss erinnernden Krauts ist von Juni bis September.
Mai 2006 Stärkste Allergiesaison seit 20 Jahren. Durch den langen Winter und den späten Beginn der
Wachstumsperiode sind einige Baumblüten zeitlich zusammengefallen und haben ihre Pollen in hohen Konzentrationen verbreitet. Das verursachte auch bei Menschen allergische Beschwerden, die bislang keine
Allergiesymptome während der Birkenblüte hatten.
Februar 2006 Klinische Studien zur prophylaktischen Anwendung von Kortison-Nasensprays zeigen, dass die
allergische Symptomatik v.a. bei Frühblüherallergien verhindert werden kann. Dazu müssen die verschreibungspflichtigen Nasensprays zwei bis vier Wochen vor Beginn und während der Blüte von Hasel, Erle, Birke
angewendet werden.
Januar 2006 Jetzt auch in Deutschland - das Patent aus Ungarn: Die Salzkristallpfeife hilft der Lunge bei
Asthma, Allergien und Bronchitis; auch für Kinder: www.salzkristall-pfeife.de
November 2005 Ärzte können künftig rezeptfreie Antihistaminika wieder auf Kassenrezept für alle Patienten
verordnen, die unter schwerwiegenden Formen eines allergischen Schnupfens leiden, wenn eine Behandlung mit kortisonhaltigen Nasensprays allein nicht ausreichend ist.
Oktober 2005 Etwa 800 000 Patienten mit
Neurodermitis sind besonders schwer erkrankt mit stark ausgeprägten Entzündungserscheinungen. Eine äußere Behandlung mit Cremes ist bei solchen Patienten oft nicht ausreichend wirksam. Den Betroffenen kann jedoch
häufig durch eine Immuntherapie geholfen werden. Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe hat zu diesem Thema für Patienten die kostenlose Broschüre "Immuntherapie" herausgebracht. Darin sind die
Krankheitsprozesse gut verständlich erklärt und die derzeitigen Therapiemöglichkeiten beschrieben, besonders die Immuntherapie. Die kostenlose Broschüre ist erhältlich bei: Deutsche Haut-und Allergiehilfe,
Gotenstr. 164, 53 175 Bonn oder im Internet unter: www.dha-immuntherapie.de
Oktober 2005 Omalizumab (Wirkstoffname) hat die europäische Zulassung bei schwerem allergischem Asthma
erhalten. Das Medikament ist ein Anti-IgE, es wird alle zwei bis vier Wochen subkutan injiziert. Das neue Mittel ist für Erwachsene und für Jugendliche ab dem zwölften Lebensjahr zugelassen und wird in den nächsten
Wochen in den ersten EU-Ländern erhältlich sein. In Deutschland ab 1.November.
Juli 2005 Etwa 3% der Bevölkerung sind allergisch auf Insektengifte. Jährlich sterben ca. 20 Menschen am
allergischen Schock. Experten weisen darauf hin, dass durch den zunehmenden Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft nicht mehr nur allergische Reaktionen auf das reine Insektengift möglich sind, sondern auch
auf die übertragenen Pestizidanteile in der Injektionsflüssigkeit. Bei Anzeichen einer allergischen Reaktion auf Insektenstiche (Schwellungen, Blutdruckabfall, Herzfrequenzanstieg, Übelkeit) sollte daher unbedingt
ein Arzt aufgesucht werden.
Juli 2005 Weltkongress: Allzu häufig wird die allergische Rhinitis von Betroffenen immer noch als
Bagatellerkrankung hingenommen, für die es keiner Therapie oder zumindest keines Arztbesuchs bedarf. Zu Unrecht. Denn abgesehen von der damit verbundenen erheblichen Einschränkung der Lebensqualität ist die
allergische Rhinitis ein häufiger Grund für Schlafstörungen sowie Leistungseinschränkungen in Schule und Beruf. Zudem ist sie Wegbereiter für Asthma bronchiale.
Oktober 2004 Chronischer Husten bei Kindern kann auf eine allergische Reaktion auf Milben oder
Schimmelpilze hinweisen. Bei ungeklärtem chronischen Husten sollte daher eine Allergietestung in Erwägung gezogen werden. Ein Hyposensibilisierung kann sinnvoll sein.
August 2004 Wer gerade in den Sommermonaten mit allergischen Problemen zu kämpfen hat, sollte neben den
Pollenallergenen von Gräsern, Getreide und Kräutern auch an Schimmelpilzsporen denken. Sie bilden sich an trockenen Pflanzen, v.a. an Getreide und werden mit dem Wind transportiert. Die Diagnose einer
Schimmelpilzallergie kann nur durch einen Allergentest beim Allergologen gestellt werden. Der Versuch einer Hyposensbilisierung ist möglich und häufig erfolgreich.
Januar 2004 Seit Januar 2004 sind neue Augentropfen mit dem Wirkstoff Olopatadin in Deutschland
erhältlich. Nach Informationen des Herstellers Alcon Pharma sind die neuen antiallergischen Augentropfen in vielen Ländern der Welt zum meistverordneten Medikament bei allergisch bedingter Augenentzündung geworden.
Die klinische Wirksamkeit gegen Augenjucken, Schwellung und Tränen beruht auf einem doppelten Ansatz: Olopatadin wirkt mastzellstabilisierend und blockiert Histamin. Dadurch tritt die Wirkung schnell ein und hält
lange an.
Januar 2003 Mit Öl gegen Hausstaubmilben: Mit einem neuen Milbenspray - Milbiol - sollen Hausstaubmilben
reduzierzt werden können. Milbiol enthält Niembaumsamen-Öl, dass Milben den Geschmack auf Hautschuppen nehmen soll. Mit dem Spray werden Bettwäsche, Möbel und Matrazen eingesprüht. Milbiol ist in Apotheken erhältlich.
März 2002 Nach Expertenschätzungen leiden in Deutschland 25-30 Millionen Bürger an den Symptomen von
Allergien. Nur 50% davon behandeln die Erkrankung, 25% per Selbstmedikation und 25% in ärztlicher Behandlung. Nur 10% sind optimal medikamentös eingestellt. Jeder dritte bis vierte nicht behandelte Heuschnupfen geht
in ein allergisches Asthma mit lebensbedrohlichen Risiken über. Dies die alarmierende Feststellung führender Allergologen auf einem Allergie- und Immunologiekongress in Bochum Mitte März.
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